Was ist Stress

Stress an sich ist erst einmal nichts Schlechtes. Stress ist eine natürliche Reaktion des Organismus auf eine Belastung oder Anforderung. Es spielt keine Rolle, ob wir uns in einer wirklichen Gefahrensituation befinden oder uns durch unsere eigenen Gedanken Stress verursachen, die körperlichen Reaktionen darauf sind mehr oder weniger gleich und laufen individuell in unterschiedlicher Ausprägung ab:

Der Blutdruck steigt, das Herz rast, die Atmung wird schneller, der Mund wird trocken, der Stoffwechsel wird gesteigert und die Muskelspannung erhöht. Wir sind nun auf Flucht oder Kampf eingestellt. Gleichzeitig werden Immunreaktion, Schmerzwahrnehmung und Entzündungsreaktion gedämpft.

Ist die stressauslösende Situation überstanden, setzt normalerweise ein Zustand der Entspannung ein, der Körper und Geist in Ruhe versetzt. In diesem Entspannungszustand erholt sich der Körper und die verbrauchten Kräfte werden regeneriert. Laufen wir aber weiter auf Hochtouren und sind nicht in der Lage, zur vollkommenen Entspannung zu gelangen, entwickelt sich dies zu einem Dauerzustand. Die Folgen sind körperliche und seelische Gesundheitsstörungen.

  • Typische Folgen von Dauerstress:
  • Bluthochdruck, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen
  • Spannungskopfschmerzen, Migräne
  • Tinnitus, Hörsturz
  • Nackenverspannungen, Rückenschmerzen
  • Magenbeschwerden (Sodbrennen, Druckgefühl, Völlegefühl, Magenschmerzen)
  • Verdauungsstörungen
  • Blasenbeschwerden
  • Infektanfälligkeit
  • Schlafstörungen
  • Leistungsabfall, Erschöpfung, Burnout
  • Depressionen

Auch Emotionen wie Ärger, Wut, übermäßige Freude, ständiges Grübeln, Sorgen, Kummer, Traurigkeit, Angst und Furcht können Stress auslösen.