Entspannung

Entspannung ist im Gegensatz zur Anspannung ein Zustand des Wohlbefindens, in dem Körper, Geist und Seele in Balance sind.

Normalerweise folgt auf jede Anspannung eine Phase der Entspannung, wobei im Körper Reaktionen zur Erholung ausgelöst werden, wie u. a. die Senkung der Atem- und Herzfrequenz. Bleibt diese Erholungsphase jedoch zugunsten der Anspannung über einen längeren Zeitraum aus, hat das Folgen für unseren Körper (s. Stress).

Je länger dieser Zustand anhält, umso schwerer fällt es dem Menschen, sich zu entspannen, die eigene Mitte wiederzufinden und im Hier und Jetzt zu sein.

Die Wirkung des regelmäßigen Anwendens einer Entspannungsmethode auf die Erholungsfähigkeit von Körper, Geist und Seele ist wissenschaftlich erwiesen.

Entspannungsmethoden wie Qigong, Tai Chi, Meditation, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung wirken ganzheitlich, d. h. sie haben einen positiven Einfluss auf das körperliche, seelische und geistige Wohlbefinden.

Entspannungsverfahren:

  • verbessern Aufmerksamkeit, Konzentration und Gedächtnis
  • steigern das Arbeits- und Leistungsvermögen sowie die Kreativität
  • fördern Wohlbefinden
  • bauen Stress und Ängste ab
  • führen zu innerer Ruhe und Gelassenheit
  • stärken das Immunsystem
  • senken Blutdruck, Puls- und Atemfrequenz
  • lösen Muskelverspannungen
  • beruhigen die Hirnaktivität
  • beruhigen die Emotionen
  • senken den Cortisolspiegel
  • sorgen für eine Zunahme der Magenmotorik
  • können psychosomatische Beschwerden lindern